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wer ist sageo?
Sabine mit Weißkopfseeadler

sageo stand zum ersten Mal auf einer Tiefkühltüte mit leckeren eingefrorenen Rouladen. Schöpferin des Wortes ist Maria, die Mutter des ersten Namensbestandteils von sageo, nämlich Sabine. sageo bedeutete in diesem Fall, dass der Inhalt der tiefgefrorenen Köstlichkeit für Sabine und Georg gedacht war und demnach in den Taunus exportiert werden sollte. Seitdem hat sich diese Abkürzung eingebürgert und ist nun zur virtuellen Adresse im weltweiten Netz avanciert.

fotografie

...ist seit 2004 unser Hobby Nr. 1 geworden. War es anfangs noch so, dass die Kamera bei Ausflügen "mal eben" eingesteckt wurde, um ein paar Bilder zu machen, wandelte sich das im Lauf der Zeit dazu, dass wir jetzt hauptsächlich Ausflüge machen, um zu Fotografieren. Dass die Fotografie uns so spät noch gepackt hat, ist dem Umstand zu verdanken, dass es seit einiger Zeit wirklich gute digitale Kameras gibt. Analoge Fotografie mit der üblichen Materialschlacht, dem ewigen Warten darauf, dass der Film erst voll und dann entwickelt ist und schließlich irgendwann die Bilder ausbelichtet sind, hatte gar keinen Reiz für uns. Das ist jetzt alles anders, und die digitale Fotografie ermuntert nicht nur zum Experimentieren mit der Kamera, sondern auch noch später zum Experimentieren bei der Bildbearbeitung am Computer.

Georg mit Harris Hawk
lieblingsmotive

A propos Lieblingsmotive: Wir haben uns zwar nie bewusst auf einen bestimmten Bereich der Fotografie festgelegt, aber so ein wenig hat sich Tierfotografie bislang als Schwerpunkt herauskristallisiert. Nicht nur die Nachbarskatzen Merlie und Leonie sind nie sicher vor den Mäusetiger-Paparazzi von nebenan, auch Vögel, vor allem Greifvögel, und müssen bzw. dürfen oft als Models herhalten.

venedig

Venedig... Zum ersten Mal kamen wir im vergangenen Jahr im Rahmen einer Bus-Reise zum Karneval nach Venedig. Zwei Busse voller Fotografen fuhren am Freitag Abend nachtsüber in die Lagunenstadt. Die nächsten Tage infizierten uns dann vollends mit dem Virus namens "Carnevale di Venezia". So viele wunderschöne und fantasievolle Masken, die sich auch noch ganz wunderbar für die Fotografen in Szene setzten - ein Paradies! Wir waren von der bunten und heiteren Stimmung sofort begeistert.

In den folgenden Tagen knippsten wir, was das Zeug hielt und es blieb auch noch Zeit für einen Besuch auf Burano und eine Stadtführung, um die verwinkelten Gässchen von Venedig etwas besser kennenzulernen und einiges Wissenswertes zu erfahren. Zwei Wermutströpfchen gab es allerdings: Wir waren in einem Hotel auf dem Lido di Jesolo untergebracht. Dies bedeutete jeden Tag eine Busfahrt zum Punta Sabioni mit anschließendem Transfer in meist sehr überfüllten Fähren nach Venedig. Auf diese Weise verloren wir circa 3 Stunden am Tag und oftmals froren wir auf dem Promenadendeck ziemlich erbärmlich in der doch sehr kalten Brise, da mal wieder alle Plätze im Innern belegt waren.

Der zweite Wermutstropfen war die fast zwölfstündige Busfahrt. Aufgrund der Enge zwischen den Sitzen im Bus war nachts vor allem für Georg kaum an Schlaf zu denken - dementsprechend kaputt kamen wir in Venedig (und nach dem Karneval auch wieder zu Hause) an.

Zusammen mit weiteren drei Fotografen samt Anhang entschlossen wir uns aufgrund der großen Begeisterung, im nächsten Jahr wieder zum Karneval nach Venedig zu fahren. Dieses Mal aber mit der Bahn und mit einer Unterkunft in Venedig selbst. Die Bahnfahrt war zwar ähnlich abenteuerlich (wir waren zu acht unterwegs und hatten ein 6er-Liegeabteil sowie zwei weitere Plätze in einem 6er- Liegeabteil gebucht, zum Glück konnten wir uns dank freier Plätze mit jeweils 4 Personen ein Abteil teilen) wie der Bus, aber trotzdem deutlich bequemer. Im Bed and Breakfast Ca' Loredan fanden wir eine moderne und saubere Unterkunft, die dank Live-Musik auf dem Campo de San Luca sogar über eine kostenlose nächtliche Unterhaltung verfügte (vor allem das kostenlose hat uns nach diversen Erfahrungen in Venedig erstaunt ;-).

ein großes dankeschön an die masken!

Oropax ermöglichte es uns ungeachtet dieses kostenlosen Zusatzangebots, dennoch um 6:30 Uhr auf dem Markusplatz zu sein. Ursprünglich planten wir eigentlich eher einige Aufnahmen des leeren Markusplatzes im Sonnenaufgang und hofften darauf, dass sich mit der Zeit die ein oder andere Maske zeigen würde. Wir waren sehr überrascht, als wir um diese nachtschlafende Uhrzeit bereits viele Masken auf der noch dunklen Piazza antrafen. Wann mussten die Armen wohl aufgestanden sein, um im vollem Ornat bereits so früh Modell zu stehen? Dazu kommt, dass wir viele dieser Masken an allen drei Tagen um diese Uhrzeit trafen und wiederum viele davon abends zum Sonnenuntergang vor San Giorgio di Maggiore - das sind lange Tage!

Wir möchten gar nicht wissen, wie anstrengend solche Tage für die Masken sind... Zumal es immer einen großen Aufwand bedeuten dürfte, die Maske soweit abzulegen, um mal etwas essen und trinken zu können oder gewissen anderen Bedürfnissen nachzugehen. Einige Masken schleppen zusätzlich ja auch noch "Auf- und Anbauten" mit sich, die im Lauf des Tages bestimmt immer schwerer werden. Wenn man dann noch sieht, mit welcher Begeisterung die Maskenträger stundenlang posieren und ganze Busladungen japanischer (und anderer) Touristen über sich ergehen lassen, nicht zu vergessen die ganzen Fotografen, die in einigen Fällen herzlich wenig Manieren und Einfühlsamkeit an den Tag legen, und dabei trotzdem nicht die Geduld verlieren...

Langer Rede kurzer Sinn: Wir möchten den Masken ein ganz großes Kompliment machen und uns ganz herzlich bedanken. Was Ihr bereits vor dem Karneval an Fantasie und Energie investiert, um die Maske(n) herzustellen und die Begeisterung und das Durchhaltevermögen während des Karnevals, das ist einfach unglaublich! Mille grazie!

Wir freuen uns jetzt bereits schon auf den nächsten Carnevale di Venezia und hoffen, dass das Wetter im kommenden Jahr nur halb so gut sein möge, wie in diesem. Eine Steigerung erscheint uns nahezu unmöglich... Wir würden uns freuen, wenn wir uns im nächsten Jahr wieder sehen würden, nach unseren bislang wenigen Erfahrungen gibt es ja viele "Wiederholungstäter". Wir werden höchstwahrscheinlich auch dazu werden... ;-)

In diesem Sinn bis bald, see you, à bientôt und arrivederci!

Georg + Sabine

mille grazie! :-)